Am 28.9.2026 fuhren die Abschlussklassen 5ABCK und 3S unter der Leitung der Professoren Christina Papst, Horst Unteregger sowie Moritz Schreilechner in die Gedenkstätte des KZ Mauthausen. Neben der Erinnerung an eine der schlimmsten Tragödien der Menschheit steht auch die Aufarbeitung im Vordergrund. Für die Bürger von Mauthausen fanden Mord, Folter, Versklavung und Zwangsarbeit in der unmittelbaren Nachbarschaft statt. Doch wie konnten so viele Menschen diese Realität hinnehmen? War es Angst? War es Anpassung? Zustimmung? Gleichgültigkeit? Oder die schleichende Gewöhnung an Zustände, die irgendwann als „normal“ erschienen?
Vielleicht liegt gerade darin eine der wichtigsten Fragen, die wir von diesem Ort mitnehmen: Was empfinden wir heute als normal und richtig – und wann sollten wir beginnen, genauer hinzusehen, nachzufragen und zu widersprechen?