Am Dienstag, dem 5. Mai, flog unsere Klasse, die 3AK der HAK Judenburg, nach Brüssel (Belgien). Nach unserer Ankunft besuchten wir gemeinsam mit unserer griechischen Partnerschule das Atomium und bestaunten die Ausstellungen, die unser Verständnis von Licht und Raum maßgeblich veränderten. Am Nachmittag stand eine Stadttour mit dem TOOTBUS auf dem Programm. Innerhalb von 60 min erhielten wir zahlreiche Einblicke in die Sehenswürdigkeiten und ihrer Architektur. Mittwoch und Donnerstag stand ganz im Zeichen der EU. Wir besuchten die Ständige Vertretung Österreichs, wo uns Antonia Kühnel, Leiterin des Besuchs- und Informationsdienstes, und Lukas Gassner, politischer Assistent des EU-Kommissars Magnus Brunner, einen Einblick die Aufgaben einer solchen Vertretung und in ihren beruflichen Alltag gaben. Weiters schlüpften wir in einem Rollenspiel auch in die Position eines EU-Abgeordneten, entwickelten eigene Gesetzvorschläge, besprachen diese im Plenum und stimmten für oder gegen eine Adaption. Der Höhepunkt war jedoch ein Besuch beim EU-Parlament selbst. Dort konnten wir einen Blick hinter die Kulissen werfen, der weit über eine Wirtschaftsunion hinausgeht. Während unseres Rundgangs erhielten wir Einblicke in die Arbeitsweise des Parlaments, beobachtete eine Sitzung des Ausschusses der Regionen, und erfuhren wie komplex der Abstimmungsprozesse zwischen den 27 Mitgliedstaaten wirklich ist. Ein weiters Highlight war jedoch auch das Gespräch mit der griechischen EU-Abgeordneten Elena Kountoura, die einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Frauenrechten und Geschlechtergleichstellung leistete. Die steirische Vertreterin des Ausschusses der Regionen Manuela Khom trafen wir im Steiermarkhaus. Hier wurden uns auch die Aufgaben dieses Hauses erklärt und wie man in einer transnationalen Union seine Stimme als Region nicht verliert. Auch der Spaß kam nicht zu kurz. Abgeschlossen wurden diese zwei ereignisreichen Tage mit einem schokolandenreichen Besuch im Schokoladenmuseum Choco-Story Brussels. Am Freitag besuchten wir unsere zweite Partnerschule in Leuven, die wir bei einer schnellen Runde Speeddating kennenlernten. Durch eine Rätselrally lernten wir Leuven von einer Seite kennen, die den meisten Touristen verschlossen bleibt. Am Samstag war die Reise auch schon wieder zu Ende. Den Vormittag verbrachten wir in der Altstadt von Brüssel, während wir am Nachmittag unseren Heimflug schon angetreten sind. Diese Reise hat uns gezeigt, dass die Zukunft europäisch ist, denn in dieser von Erasmus+ geförderte Reise lebten wir das, was die EU verkörpert: Zusammenarbeit, Austausch und gegenseitiges Verständnis und uns wurde wieder in Erinnerung gerufen, die in Brüssel sind nicht Europa, Europa sind wir alle.

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